Pränatale Diagnostik nicht invasiv

Methoden, die nicht invasiv sind haben den Vorteil, dass sie nicht wesentlich in den Körper der Mutter oder des Ungeborenen eingreifen. Beispiele sind Ultraschalluntersuchungen oder auch einfache Blutentnahmen bei der werdenden Mutter.Sie haben den Vorteil, deutlich weniger Nebenwirkungen und Risiko mit sich zu bringen – jedoch mitunter den Nachteil, dass sie meist nur Wahrscheinlichkeitsrechnungen sind und ungenaue Ergebnisseund schon gar keine klare Diagnose!– mit sich bringen.

Methoden der Pränatalen Diagnostik nicht invasiv ein Vorteil?

Einige der Untersuchungen, welche nicht invasiv sind, geben lediglich einen eventuellen Anhaltspunkt auf die Möglichkeit einer Erkrankung, die es auch ohne diese Untersuchung bereits gegeben hätte. Vielen werdenden Eltern ist nicht bekannt, dass ein jeder ein sogenanntes Basisrisiko mit sich bringt, ein Kind mit einer Erkrankung oder Behinderung zur Welt zu bringen. Keiner ist so genetisch gesund, dass dieses Risiko ausgeschlossen ist – im Gegenteil, jeder Mensch trägt eine Vielzahl genetischer Defekte in sich, mit denen sie selbst gesund sind, durchaus aber (Über-)Träger für krankmachende Gendefekte sein können. Anders wäre Evolution nicht machbar 🙂 Gene verändern sich, mutieren und formieren sich neu – dies kann positive, aber auch negative Wirkung im Körper mit sich bringen.

In diesem Bereich stellen wir nicht invasive Methoden, wie beispielsweise die Nackenfaltenmessung, genauer vor.